|
Landesausstellung – Aussteller zufrieden mit der Organisation / 460.000 Besucher
Stadtallendorf. Der 50. Hessentag und ebenso die Landesausstellung 2010 sind Geschichte, die Abbauarbeiten noch in vollem Gange. Die Messemacher ziehen dabei eine positive Bilanz. „460.000 Besucher alleine auf der Landesausstellung, die mit 356 Ausstellern eine überaus große Vielfalt bot – das konnte sich sehen lassen“, sagen Barbara Wagner und Hans Jürgen Walther von Mega Event. Dabei hat sich ausgezahlt, dass die Firma aus Thüringen bereits zum vierten Male das „Schaufenster Hessens“ - wie die Landesausstellung auch genannt wird – in Regie hatte.
„Man kennt sich seit Jahren und deshalb hat man als Aussteller längst einen kurzen Draht zur Messeleitung, die möglich macht, was möglich ist“, betont Michael Bender vom Hauptzollamt Gießen. Egal, ob es die Anreise der Hundestaffel, das Herbeischaffen der Auktionsstücke oder den Auftritt der Zollkapelle vor Halle 1, dem Forum der Landesregierung, in dem sich alle Hessischen Ministerien und der Hessische Landtag mit seinen Fraktionen präsentierten, betraf. In jedem Fall habe es Unterstützung gegeben. „Wer solch langjährige Erfahrungen hat, der weiß, was wann und wo gebraucht wird“, so Bender. Und auch mit der Besucherresonanz war man zufrieden. Der Zoll informierte über seine verschiedenen Arbeitsbereiche. Exponate machten das Ganze anschaulich. Sie sorgten bei vielen Besuchern für Aha-Effekte. Und auch die Auktion hatte Erfolg. Alles konnte an den Mann gebracht werden. „Vor allem aber ging es uns auch darum, Werbung zu machen für unsere laufenden Versteigerungen und das ist uns gelungen“, sagt Bender.
Und auch für das AutoZentrum Biedenkopf Acker GmbH & Co. KG war die Landesausstellung von Stadtallendorf eine positive Erfahrung. „Von der Organisation her waren wir sehr zufrieden“, betonte Reiner Sohn. „Wenn etwas zu lösen war, so wurde das zeitnah erledigt“. Mit der Besucherfrequenz war man ebenso zufrieden – auch wenn diese unterschiedlich verteilt war. Neben dem großen Andrang am Wochenende hätte man sich wochentags in manchen Stunden noch mehr Leute in den Messehallen gewünscht. „Aber das ist sicher kaum zu beeinflussen“, so Sohn.
„Solche Schwankungen sind nicht zu vermeiden. Uhrzeit, Wochentag, Wetter oder Parallelveranstaltungen werden sich immer wieder auf die Besucherströme auswirken“, weiß Barbara Wagner von Mega Event aus Erfahrung.
Auch die Stadt Homberg (Efze) war in Stadtallendorf vertreten, wenn auch nicht personell. „Wir hatten ein Schauobjekt vor Ort“, sagte Manuela Volke von der Stadtverwaltung der Hessentagsstadt 2008. Prospekte und Flyer seien hier ausgelegt und an den Mann gebracht worden. „Mega Event hat uns dabei unterstützt und immer wieder neues Material ausgelegt.“
Die Zentrale Leitstelle für das Arbeitswesen zieht ebenso ein positives Fazit. „Wir wollten in Stadtallendorf eine gute Öffentlichkeitsarbeit betreiben und das haben wir erreicht“, sagte Thomas Krienke. Hauptziel der Aktivitäten ist dabei, Gefangenen eine angemessene Beschäftigung zu vermitteln. Viele Besucher hätten nicht schlecht gestaunt, was alles getan werde, um Strafgefangene in Arbeit zu bringen. „Das ist weit mehr als Tütenkleben.“ Zudem informierte man am Stand per Film über den Beruf des Justizvollzugsbeamten. Und das sei bei vielen auf Interesse gestoßen, „weil sie erlebten, dass diese verantwortungsvolle Tätigkeit über das Auf- und Zuschließen von Türen weit hinaus geht“. |